Wissenswertes über viszerales Fett
Warum ist zu viel viszerales Fett ein Problem?
Subkutanes Fett (also das Fett direkt unter der Haut) und viszerales Fett sind ganz unterschiedlich. So bildet das subkutane Fett einen langfristigen Energiespeicher, auf den der Körper beispielsweise in der Schwangerschaft oder in längeren Hungerperioden zurückgreifen kann. Das viszerale Fett dagegen dient der kurzfristigen Energieversorgung und ist damit schnell verfügbar. In frühen Zeiten brauchten es die Menschen zum Jagen und zum schnellen Entkommen bei Gefahren. Heute hilft uns diese Fettart beim Stressabbau und liefert schnelle Energie für sportliche Aktivitäten.
Außerdem schüttet überschüssiges viszerales Fett Hormone, Fettsäuren und entzündungsfördernde Proteine aus. Damit beeinträchtigt es die Funktion der lebenswichtigen Organe. Mögliche Folgen sind Bluthochdruck, Insulinresistenz und/oder ein hoher Cholesterinspiegel.
Warum haben manche Menschen mehr viszerales Fett als andere?
Ein bisschen viszerales Fett hat jeder Mensch – es ist wichtig für bestimmte Körperfunktionen. Wie viel Fett der Körper jedoch als viszerales Fett einlagert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.
Ein Faktor ist der Lebensstil. So kann sich durch eine ungesunde Ernährung die viszerale Fettmenge erhöhen und durch regelmäßige Bewegung verringern.
Auch das Alter spielt eine Rolle: Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel, und der Körper verbrennt weniger viszerales Fett.
Ein weiterer Punkt ist die ethnische Herkunft. So wurde in den USA nachgewiesen, dass Afro-Amerikaner im mittleren Alter weniger viszerales Fett aufweisen als hellhäutige Männer und Frauen – trotz ähnlicher Größe. Außerdem ist bei bestimmten asiatischen Populationen der Anteil von viszeralem Fett in Relation zum Körpergewicht erheblich höher als bei Weißen.
Etwas für Aussehen und Gesundheit tun